Home | english  | Impressum | Sitemap | KIT

Next generation workflow engine für den Pathologiemarkt

Next generation workflow engine für den Pathologiemarkt
Typ: Praktikum
Semester: WS 16/17
Zeit:

Ab Donnerstag, 3.November 2016, 14.00, Wöchentlichen Gruppentreffen, Geb. 50.34, Raum 348

Verpflichtender Besuch bei Agilent in Waldbronn: 09. November 2016

Dozent:

Walter F. Tichy
Luis Manuel Carril Rodríguez

Beschreibung

Dieses Thema wird in Zusammenarbeit mit Agilent Inc. durchgeführt. Bei einer Führung durch den Betrieb wird euch die Problemstellung von "eurem Kunden" selbst geschildert und ihr könnt euch in einer Diskussion einen Überblick über die Aufgabe schaffen. Für weitere Fragen im Verlauf des Praktikums steht uns Agilent jederzeit zur Verfügung. Die Abnahme des Pflichtenhefts und des fertigen Produkts wird auch zusammen mit Agilent durchgeführt.

Agilent Inc. ist ein führender Hersteller von Chromatografie-, Spectrometrie- und Pathologiegeräten. In der Pathologie befasst man sich mit der Analyse von Gewebeproben, meist zur Krebsdiagnose. Zu diesem Zweck wird eine Gewebeprobe schrittweise zerlegt, auf einem Glasobjektträger aufgebracht und Zellstrukturen eingefärbt. Dazu ist eine Vielzahl an Arbeitsschritten notwendig, die rein manuell, durch Geräte unterstützt, oder vollautomatisch ausgeführt werden. Zur Verfolgung dieser Gewebeproben werden IT-Systeme eingesetzt, die zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Stand aller im Bearbeitung befindlicher Proben auflisten. Diese Information ist unmittelbar notwendig, wenn man bedenkt, dass ein typisches Labor pro Tag etwa 30 Gewebeproben erhält und daraus etwa 100 Glasobjektträger generiert. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Geräte ist dieser globale Zustand allerdings nur schwer zu generieren und zu erhalten.

Ziel

Im Rahmen dieses Praktikums möchten wir daher eine Prototypen implementieren, der den aktuellen Verarbeitungsschritt einer Probe erfassen, verfolgen und visualisieren soll. Die Software muss über entsprechende Schnittstellen mit den Geräten kommunizieren, und daraus eine Gesamtrepräsentation der Arbeitsabläufe erzeugen. Die Informationen können dann von verschiedenen Benutzerrollen, in ihren Aufgaben angepassten Darstellungen, auf verschiedenen Endgeräten abgerufen werden.

Voraussetzungen

Wir suchen Studenten, die die Motivation haben, das gelernte Wissen auf ein realistisches Industrieprojekt anzuwenden. C#- und Xamarinkenntnisse sind von Vorteil.
Veranstaltungsdetails

In „Praxis der Softwareentwicklung“ (PSE) lernen die Teilnehmer, ein vollständiges Softwareprojekt nach dem Stand der Softwaretechnik in einem Team mit 5 bis 6 Teilnehmern durchzuführen. Ziel ist es insbesondere, Verfahren des Software-Entwurfs und der Qualitätssicherung praktisch einzusetzen, Implementierungskompetenz umzusetzen, und arbeitsteilig im Team zu kooperieren.

Der erfolgreiche Abschluss der Module Grundbegriffe der Informatik [IN1INGI] und Programmieren [IN1INPROG] wird vorausgesetzt. Empfehlung: Die Veranstaltung sollte erst belegt werden, wenn alle Scheine aus den ersten beiden Semestern erworben wurden und erste allgemeine Erfahrungen und Interesse im Bereich der Sprachverarbeitung vorliegen.

Die Erfolgskontrolle erfolgt nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 SPO Informatik Bachelor als benotete Erfolgskontrolle anderer Art. Die im Folgenden genannten Artefakte werden separat benotet und gehen mit folgendem Prozentsatz in die Gesamtnote ein:

  • Pflichtenheft: 10%
  • Entwurf: 30%
  • Implementierung: 30%
  • Qualitätssicherung: 20%
  • Abschlusspräsentation: 10%

Veranstalter

Walter Tichy, Luis Manuel Carril Rodríguez